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Das Haus Salmegg in Rheinfelden/Baden – gleich
neben der Rheinbrücke
mit der Zollanlage gelegen, ist seit 1989 die „gute Stube“ in
der Stadt Rheinfelden geworden, weil es danach Zug um Zug Qualitätsmerkmal
wurde für Ausstellungen, Museumsaufbau und gehobene Gastronomie.
Nicht zuletzt bietet es sogar den Auftakt für den schönsten
Tag im Leben vieler Rheinfelderinnen und Rheinfelder, weil hier das Trauzimmer
der Stadt beheimatet ist. Demnach versammelt die „gute Stube“ Rheinfeldens
in sich: Liebe, Kunst, Kultur, Geschichte und – nicht zu vergessen – Kulinarisches.
Wo schon findet man sonst solche Quint-Essenz in einer jungen Industriestadt
am topografisch attraktivsten Punkt vereint?
Gebaut wurde das „Haus Salmegg“ – sein Name hat sich
im Laufe der Zeit eingeschlichen, zumal der Fang von Salmen/Lachsen an
beiden Rheinufern damals ein ertragreiches und berufsorganisiertes Geschäft
war – 1824/25 von Franz Joseph Dietschy (1770-1842), einem klassischen
Aufsteiger aus dem Wiesental, der es vom Viehhändler und Brauereibesitzer
bis hin zum Stadtoberhaupt des vorderösterreichischen Rheinfelden
linker Rheinseite und nicht zuletzt auch zum Kantonsrat gebracht hatte.
Als Familiensitz in ruhiger Lage war das Haus geplant.
Genutzt wurde die für damalige Zeiten „repräsentative
Villa“ von den Nachfahren Dietschys mehr als Ferienhaus und weniger
als ständiger Wohnsitz. 1942 mussten die Besitzer ihr familieneigenes
Anwesen gegen zwei Häuser in der Friedrichstraße/Rheinfelden
(Baden) eintauschen. Die Stadt Rheinfelden war damit Besitzerin von Haus
und Areal geworden. 1988 erwarb die Städtische Wohnungsbaugesellschaft
GmbH das Anwesen von der Stadt.
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