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Als 1988 die Wiederinstandsetzung des
Hauses Salmegg nahezu abgeschlossen war und sich mithin die Frage um
eine optimale räumliche Nutzung des Gebäudes aufdrängte,
schlug der Vorstand des damals die Kulturarbeit der Stadt organisierenden
Kulturrings dem Oberbürgermeister der Stadt Rheinfelden die Gründung
eines Vereins für Kunst und Geschichte vor, der sich in diesen Bereichen
im Auftrag der Stadt in ehrenamtlichem Interesse engagieren sollte.
Nicht nur die offiziellen Institutionen
der Stadt, sondern auch viele an der Thematik interessierte Bürger
waren spontan zur ehrenamtlichen Mitarbeit bereit, so dass in Kürze
der Haus Salmegg Verein für Kunst und Geschichte gegründet
wurde und das Haus im April 1989 seiner neuen Bestimmung übergeben
werden konnte: im Erdgeschoss das Trauzimmer und der Dietschy-Saal – benannt
nach dem Erbauer des Hauses – für Vernissagen, Konzerte und
andere Veranstaltungen kultureller Art, im Obergeschoss für die
Ausstellungen des Haus Salmegg Vereins und der Stadt – und im Dachgeschoss
für den sukzessiven Auf- und Ausbau eines Städtischen Museums.
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